On Friday, November 5, 2004, at 17H20,

Abbot Willibrord Van Rompaey OSB

died peacefully in the Lord at the Blessed Gérard Care Centre in Mandeni.


Abbot Willibrord was born on March 24, 1936 into a staunch catholic family at Morstel in the Diocese of Antwerp, Belgium. He grew up together with two brothers and two sisters. After finishing high school, he joined the Benedictines at the Abbey of Steenbrugge. On September 27, 1956, he pronounced his monastic profession, establishing Affligem Abbey as his monastery of stability. On July 9, 1961, he was ordained priest. A year later, on October 1, 1962, he received a missionary assignment in South Africa. Rome had entrusted the northern part of that country as mission territory to the Flemish Benedictines in 1906, turning it into a territorial abbey in 1939.
From the time he arrived in South Africa, Fr Willibrord became involved in missionary work among the northern Suthus and Tswanas who inhabited the northern regions of South Africa. At the same time, he made great efforts to recruit and train local vocations in the Benedictine way of life. Abbot-Bishop Fulgence Le Roy appointed him prior of the fledgling Benedictine community in Subiaco outside the city of Pietersburg (present-day Polokwane) where the Belgian Benedictines established their abbey. When Rome chose Abbot-Bishop Fulgence to become the first bishop of Pietersburg in December 1988, the Benedictines chose Fr Willibrord to succeed him as abbot of Subiaco. On April 1, 1989, he was blessed as fourth abbot of Subiaco. During the ten years he led the community he put great emphasis on a thorough formation of candidates who joined the community. He himself gave classes in Benedictine spirituality, monastic history and missiology. He was instrumental in enlarging the monastery and adding a spacious library wing.
Ill health made him decide to step down as abbot of Subiaco on 20 July 1999. His close contact with Inkamana Abbey in Zululand, the home of the Missionary Benedictines of St Ottilien, led him to transfer his stability to Inkamana on May 13, 2002. Afterwards he was engaged in the monastic formation of young monks at Inkamana and as chaplain to the Missionary Benedictine Sisters of Tutzing in Namibia. While he was at Inkamana, early in March this year, he suffered a stroke which left him severely handicapped so that he had to be admitted to the Blessed Gérard Care Centre in Mandeni, well looked after by Fr Gérard Lagleder and his team. In July his condition began to deteriorate. The staff of the Care Centre stood around his bed praying the rosary when he died this aternoon.
Requiem Mass will be celebrated at Inkamana Abbey on Monday, November 8. Afterwards Abbot Willibrords body will be laid to rest in the abbey cemetery. We recommend our deceased abbot and confrere to your prayers.


Inkamana Abbey, November 5, 2004


Abbot Godfrey and community


Am Freitag, dem 5. November 2004, kurz nach 17 Uhr starb

Abt Willibrord Van Rompaey

im Hospiz des Seligen Gérard in Mandeni, Zululand.


Abt Willibrord wurde am 24. März 1936 in Morstel bei Antwerpen in eine tief gläubige katholische Familie geboren. Seine Eltern, Adolf and Angeline Van Rompaey geborene Van den Borre, gaben ihm in der Taufe den Namen Guido Dominikus Maria. Zusammen mit zwei Brűdern und zwei Schwestern wuchs Guido in Mariaburg auf, wo der Vater im Baugeschäft tätig war. Guidos jűngerer Bruder wurde Weltpriester und leitet in Belgien eine Pfarrei. Nach dem Besuch eines von Redemptoristen geleiteten Gymnasiums trat Guido 1955 in die Benediktinerabtei Steenbrugge ein. Dort legte er am 27 September 1956 seine Ordensgelűbde ab. Am 21. Juni 1958 siedelte er von der Abtei Steenbrugge in die Abtei Affligem űber. Am Fest des hl. Benedikt, 11. Juli 1960, gelobte er auf Lebenszeit Treue im benediktinischen Lebenswandel. Am 9. Juli 1961 erhielt er die Priesterweihe. Ein Jahr später wurde er in die Mission ausgesandt und reiste am 1. Oktober 1962 nach Sűdafrika ab, um die flämischen Mitbrűder im Norden des Landes bei ihrer Missionsarbeit zu unterstűtzen. Rom hatte ihnen dieses Gebiet 1906 zur Missionierung anvertraut. 1939 entstand daraus eine Abbatia Nullius.
Gleich nach seiner Ankunft in Sűdafrika begann P. Willibrord die Sprache der einheimischen Bewohner zu erlernen und sich als Missionar zu betätigen. Gleichzeitig beműhte er sich auch, einheimische Berufe zu werben und sie in das benediktinische Ordensleben einzufűhren. Abt-Bischof Fulgence Le Roy ernannte ihn zum Prior der jungen benediktinischen Gemeinschaft in Subiaco unweit der Stadt Pietersburg (die nach 1994 in Polokwane unbenannt wurde). Dorthin verlegten die belgischen Benediktiner ihre Abtei in Nord Transvaal. Als Rom Abt-Bischof Fulgence im Dezember 1988 zum ersten Bischof von Pietersburg ernannte, wählte die Benediktinergemeinschaft von Subiaco P. Willibrord zu seinem Nachfolger als Abt. Am 1. April 1989 erhielt er die Abtsweihe. Während der zehn Jahre, die er seiner Gemeinschaft vorstand, war ihm die grűndliche Einfűhrung der Kandidaten in den Geist des hl. Benedikt ein Hauptanliegen. Es war bekannt, das er fűr die Vorbereitung seiner Vorlesungen und Konferenzen viel Műhe und Zeit aufwandte. Aus einem umfangreichen Wissensschatz schőpfend machte er die jungen Mitbrűder mit der Ordensgeschichte vertraut und fűhrte sie in die lectio divina und die Regel des hl. Benedikt ein. Auch um den äusseren Auf- und Ausbau des Klosters in Subiaco kűmmerte er sich mit Weitblick und Geschick. Unter seiner Regie wurde die Klosteranlage durch einen Gäste und Bilbiothekstrakt erweitert.
Auf Grund seiner schwachen Gesundheit entschied er sich nach zehn Jahren, das Amt des Abtes niederzulegen. Da er immer einen engen Kontakt mit den Ottilianer Benediktinern im Zululand pflegte, war es keine Überraschung, dass er die Abtei Inkamana zu seinem neuen Aufenthaltsort wählte. Unsere Gemeinschaft nahm ihn auch mit grosser Freude auf. Am 13. Mai 2002 űbertrug er seine Stabilität auf unsere Abtei. Obwohl er unter mancherlei Krankheiten zu leiden hatte, war er immer bereit, Exerzitien und Einkehrtage zu halten und im Kloster bei der Aus und Weiterbildung junger Mőnche mitzuhelfen. Zwei Jahre lang stellte er sich ausserdem den Missionsbenediktinerinnen von Tutzing in Windhoek als Spiritual zur Verfűgung.
Am 2. März dieses Jahres erlitt Abt Willibrod einen Schlaganfall in Inkamana. Die dadurch verursachten Lähmungserscheinungen und Sehschwierigkeiten machten die Einlieferung in eine Klinik notwendig. Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus in Newcastle nahm ihn P. Gerhard Lagleder zu sich in das Hospiz des Seligen Gérard in Mandeni. Dort konnte er anfangs noch die hl. Messe mitzelebrieren. Im Juli verschlechterte sich allerdings sein Zustand zusehends. Er konnte kaum noch sehen und war ganz an den Rollstuhl gebunden. Geduldig und ergeben ertrug er sein Kreuz und freute sich immer besonders, wenn ihn Mitbrűder aus Inkamana oder Subiaco besuchten. Die Kranken-schwestern des Hospizes standen um sein Bett und beteten den Rosenkranz, als ihn der Tod am Nachmittag des 5. Novembers von seinem Leiden erlőste. Abt Willibrord wird uns immer als vorbild-licher Mőnch und als ein tief spiritueller Mensch mit einem grossen Herzen in Erinnerung bleiben.
Am Montag, dem 8. November, feiern wir das Requiem fűr den Verstorbenen. Anschliessend beerdigen wir seine sterblichen Überreste in dem fűr Prälaten reservierten Teil unseres Klosterfriedhofs. Wir empfehlen unseren lieben Verstorbenen dem Gebet der Mitbrűder.


Abtei Inkamana, 5. November 5, 2004

Abt Godfrey und Konvent


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